Bauernpräsident Günther Felßner will nicht mehr Bundesagrarminister werden, nachdem Tierschützer auf seinem Hof protestiert hatten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dazu laufen auf Hochtouren.

Nach der Protestaktion von Tierschützern auf dem Hof von Bayerns Bauernpräsident hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Zuständigkeit liege wegen des anzunehmenden politischen Hintergrunds beim Fachkommissariat für Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Schwabach, teilte die Behörde mit. Derzeit werde gegen 13 Personen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs ermittelt. Zudem werde intensiv geprüft, ob weitere Straftatbestände vorlägen. Die Ermittlungen, die in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth geführt werden, seien deshalb noch nicht abgeschlossen.

Günther Felßner

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